Bezirkskrankenhaus Bayreuth

Bezirkskrankenhaus Bayreuth

Das Bezirkskrankenhaus Bayreuth ist für die stationäre und teilstationäre psychiatrische und psychotherapeutische sowie für die neurologische und neurologisch-rehabilitative Versorgung der Region Bayreuth-Kulmbach zuständig.

Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg verfügt das Bezirkskrankenhaus Bayreuth über folgende Kliniken:

  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit Tagesklinik
  • Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie mit Tageskliniken in Bayreuth und Coburg
  • Kliniken für Neurologie und Neurologische Rehabilitation
  • Klinik für Forensische Psychiatrie

Dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth ist eine Krankenpflegeschule angeschlossen.

In den vergangenen 20 Jahren hat die klinische Psychiatrie tiefgreifende Veränderungen durchlaufen. Enthospitalisierung (Auflösung sogenannter Langzeitbereiche und Rückkehr der ehemaligen Patienten in Wohnformen in der Gemeinde) und Dezentralisierung (z.B. Einrichtung einer neuen Bezirksklinik für den Raum Nordostfranken) führten zu einer erheblichen Abnahme der Bettenzahl. Von den ehemals 1 486 Betten im Jahre 1969 stehen heute noch 523 Betten zur Verfügung. Die Verweildauer der Patienten konnte durch neue Behandlungskonzepte erheblich verkürzt werden.

Die innere Differenzierung/Spezialisierung der Kliniken diente der Konzeption von Therapiekonzepten, die auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten sind.

Seit 1996 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Bezirk Oberfranken und der Republik Lettland auf dem Gebiet der stationären Psychiatrie. Ziel ist der Austausch von Mitarbeitern (Ärzte, Krankenpflegepersonal, Therapeuten) und die Hilfe beim Aufbau der Forensischen Psychiatrie in Riga. Im Herbst 1998 besuchten lettische Mediziner zum ersten Mal das Bezirkskrankenhaus Bayreuth. Seitdem wurden jedes Jahr Hospitationsaufenthalte durchgeführt.

2007 Bezirk Oberfranken