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Pressemitteilungen
Bezirk
| 16. Dezember 2019

Rohbau des neuen Verwaltungsgebäudes steht

Richtfest in Rekordzeit

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Bezirkstagspräsident Henry Schramm stehen vor dem Neubau
Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Bezirkstagspräsident Henry Schramm vor dem neuen Verwaltungsgebäude des Bezirks Oberfranken in der Cottenbacher Straße in Bayreuth. (Foto: Christian Porsch)

Nur knapp elf Monate nach dem Beschluss des Bezirkstags von Oberfranken ein neues Verwaltungsgebäude zu errichten und nicht einmal fünf Monate nach dem Spatenstich wurde heute bereits Richtfest gefeiert. Der Neubau soll dem Aufgaben-zuwachs durch das Bundesteilhabegesetz und der Bündelung der ambulanten und stationären Hilfe zur Pflege auf der Ebene des Bezirks Rechnung tragen. Denn mit den zusätzlichen Aufgaben ist auch eine Aufstockung des Personals verbunden.

Um den gestiegenen Raumbedarf zu decken baut der Bezirk Oberfranken entlang der Cottenbacher Straße in Bayreuth ein neues Verwaltungsgebäude. Heute war Richtfest an dem Fünf-Millionen-Euro-Projekt. Rund 20 neue Stellen seien mit dem Aufgabenzuwachs beim Bezirk Oberfranken verbunden, rechnete Bezirkstagspräsident Henry Schramm in seiner Rede vor dem stattlichen Gebäude vor. Ein Teil der Bezirksräte war neben der Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe sowie den beteiligten Planern und Baufirmen gekommen, um den Stand der Arbeiten in Augenschein zu nehmen.

Einstimmiger Beschluss des Bezirkstags

 „Der Bezirkstag hat im Januar einstimmig grünes Licht für diese notwendige Erweiterung gegeben und heute schon stehen wir neben dem Rohbau und feiern mit dem Richtfest einen weiteren Meilenstein“, skizzierte Schramm die schnelle Umsetzung des Neubaus. Auf 580 Quadratmetern Grundfläche wird ab Ende des kommenden Jahres Platz für 58 Arbeitsplätze sein. Das dreigeschossige Gebäude soll mittels einer Fußgängerbrücke an das bestehende Verwaltungsgebäude angedockt und so barrierefrei erschlossen werden. Die Planungen dazu hatte Bernd Detsch vom Bayreuther Architekturbüro Holzmüller + Detsch erstellt.

"Die beteiligten Baufirmen und Planer haben eine tolle Arbeit geleistet! Jetzt schauen wir, dass wir so schnell wie möglich das Dach drauf bekommen", lobte Bezirkstagspräsident Henry Schramm die ausführenden Firmen für die termingerechte Bauausführung. Die Hauptaufgabe der dritten kommunalen Ebene sei es, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut gehe. Dafür wendet der Bezirk im laufenden Jahr rund 417 Millionen Euro auf. In den Bereichen Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe kümmern sich die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Bezirksverwaltung um rund 17.000 Menschen in Oberfranken.

Investition in Fachkräfte 

Im Zuge der Umsetzung des Bundesteilhabegesetztes und der Übertragung der ambulanten Hilfe zur Pflege auf die Bezirke war es zu einer Aufgabenmehrung gekommen. Das Stichwort dazu laute „Hilfen aus einer Hand“, wie der Bezirkstagspräsident betonte. Der Neubau sei aber zugleich auch ein Zeichen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirks, verdeutlichte Henry Schramm und ergänzte: „Wir investieren in unsere Fachkräfte und in unsere Auszubildenden.“

Im Anschluss an das Richtfest pflanzte der Bezirkstagspräsident als Baumpate zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der oberfränkischen Landjugend im Rahmen der Aktion Heimatwurzeln einen Obstbaum neben dem Neubau. „Wir möchten zusammen mit unseren Baumpaten in ganz Oberfranken 70 Bäume pflanzen und gleichzeitig auf das 70-jährige Bestehen unseres Grundgesetzes aufmerksam machen“, erklärten die Vertreter der Landjugend, Bildungsreferentin Alexandra Krause, Kathrin Ott und Christian Lappe. Dazu wird an jedem Baum ein Artikel des Grundgesetzes veröffentlicht.

Mit Blick auf den Aufgabenbereich des Bezirks steht auf der Tafel neben dem neuen Verwaltungsgebäude: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

INFO:

Der erste Teil der Bezirksverwaltung wurde bereits im Jahr 1991 an den Standort Cottenbacher Straße 23 in Bayreuth verlegt. Die Sanierung des Hauptgebäudes des ehemaligen Krankenhausbaus folgte im Jahr 2005. Aktuell beschäftigt der Bezirk Oberfranken dort rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem in der Haupt- und Sozialverwaltung. Im nordöstlichen Teilbereich des weitläufigen Areals, auf dem sich auch das Bezirkskrankenhaus Bayreuth befindet, soll das neue Verwaltungsgebäude ab dem Spätherbst 2020 auf 580 Quadratmetern Grundfläche Platz für 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten.


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Pressekontakt

Bezirk Oberfranken
Stabstelle
Öffentlichkeitsarbeit
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95445 Bayreuth

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