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Pressemitteilungen
Bezirk
| 25. Juli 2023

Verdienste um Oberfranken und

den Denkmalschutz

Großer Ehrungsabend des Bezirks Oberfranken auf Schloss Thurnau

viele Personen stehen nebeneinander
Großer Ehrungsabend des Bezirks Oberfranken auf Schloss Thurnau: acht Persönlichkeiten wurden mit der Ehrenmedaille in Silber ausgezeichnet. (Foto: Sabine Heid)

In feierlicher Stimmung und im Beisein zahlreicher Ehrengäste – darunter auch Staatsminister Christian Bernreiter – verlieh Bezirkstagspräsident Henry Schramm gestern auf Schloss Thurnau (Lkr. Kulmbach) die Denkmalpreise und Ehrenmedaillen in Silber des Bezirks Oberfranken. Insgesamt wurden acht verdiente Persönlichkeiten geehrt und zehn Denkmalpreise für die Sanierung denkmalgeschützter Bausubstanz übergeben.

Bezirkstagspräsident Henry Schramm machte mit Blick auf die Auszeichnungen mit der Ehrenmedaille in Silber deutlich, dass eine Gesellschaft Menschen braucht, die bereit sind mehr als nur ihre Pflicht zu tun: „Menschen, die sich in ihrer Freizeit und über das normale Maß hinaus ehrenamtlich engagieren und die bereit sind, nicht nur an sich zu denken. Menschen, die im Bereich der Wirtschaft, der Kultur, des Sozialen und der Politik maßgeblich zur Weiterentwicklung ihrer Heimat beigetragen haben.“ Deshalb sei es dem Bezirk ein Anliegen, solchen besonderen Persönlichkeiten Anerkennung auszusprechen und ihr Wirken zu würdigen. Nach den Worten des Bezirkstagspräsidenten werde ein derartiges Engagement leider allzu oft als selbstverständlich hingenommen.

Mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet wurden (Würdigungen - siehe unten)

  • Anton Eckert, Ebermannstadt
  • Konrad Göller, Bamberg
  • Friedrich Herdan, Coburg
  • Dr. Rolf-Christian Platzek, Forchheim
  • Heidrun Piwernetz, Bayreuth
  • Heinz Schott, Kulmbach
  • Hans Schwender, Thurnau
  • Maria Wiehle, Burgkunstadt

Den Preisträgern des Denkmalpreises 2022 sprach Henry Schramm ebenfalls seine große Anerkennung aus: „Sie alle helfen, das kulturelle und denkmalerische Erbe unserer Heimat zu erhalten. Dadurch schützen sie nicht nur wertvolle Bausubstanz oder führen diese einer neuen Nutzung zu. Vielmehr wirken sie damit auch im besten Sinne des Wortes identitätsstiftend für die Menschen in unserer Heimat.“ Der Denkmalpreis ist mit 5.000 Euro pro ausgezeichnetem Objekt dotiert.

Er wurde verliehen an + Standort Objekt:

  • Prof. Dr. Friedrich und Michaela Kruse, Bamberg
  • Gudrun Christ, Bayreuth
  • Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V., Coburg (nicht anwesend)
  • Dr. Frank Krutemeier, Schlüsselfeld
  • Anneliese Meinhardt, Hollfeld (nicht anwesend)
  • Reiner Wessels, Meeder
  • Hermann Stengel, Ermreuth
  • Norbert Rank, Lichtenberg
  • Otger Holleschek, Steinbach
  • Dürer/Hahn, Neudrossenfeld
  • Marco und Katja Schmidt, Weismain
  • Verein Modell- und Eisenbahnclub Selb-Rehau, Selb

Würdigungen Ehrenmedaillen:

Dr. Rolf-Christian Platzek, Forchheim

Herr Dr. Platzek hat sich insbesondere durch seine 34 Jahre dauernde ehrenamtliche Tätigkeit als erster Vorsitzender des Vereins Lebenshilfe Forchheim e. V. um die Behindertenarbeit und um Oberfranken verdient gemacht. Heute werden unter dem Dach der Lebenshilfe Forchheim mehr als 500 geistig und mehrfach beeinträchtigte und von Behinderung bedrohte Menschen betreut und gefördert. Herr Dr. Platzek, der heute Ehrenvorsitzender des Vereins ist, hat verschiedene Einrichtungen der Lebenshilfe Forchheim maßgeblich initiiert und aufgebaut. Darüber hinaus hat er sich im sozialen Bereich, unter anderem auch über die Gemeinschaft der Lions, für die Menschen in der Region eingesetzt. Für sein Engagement im sozialen Bereich wurde Herr Dr. Platzek auch bereits mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet.

Anton Eckert, Ebermannstadt

Herr Eckert hat sich insbesondere durch seine langjährigen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten im kulturellen Bereich um Oberfranken verdient gemacht. Er war hauptberuflicher Kulturreferent des Landkreises Forchheim. In dieser Eigenschaft hat er für den gesamten Landkreis eine immense Fülle an Einzelprojekten unterstützt und gefördert. Dabei ging die Förderung weit über das hauptberufliche Engagement hinaus. Er war unermüdlich und weit über die Dienstzeit hinaus im gesamten Landkreis unterwegs und hat für Kulturprojekte geworben, diese begleitet und vor Ort mit unterstützt und gefördert, nicht zuletzt durch seinen ganz persönlichen Ein-satz. 26 Jahre lang war er Geschäftsführer des Kuratoriums für Kunst und Kultur im Landkreis Forchheim. Darüber hinaus leitete er auch über Jahrzehnte die Volkhochschule des Landkreises Forchheim. Auch in diesem Bereich hat er sich weit über die dienstlichen Belange hinaus engagiert und ehrenamtlich eingesetzt, sei es als ehrenamtlicher Referent, durch Veröffentlichungen oder auch durch zahlreiche Bildungsfahrten, die er organisiert und durchgeführt hat.

Maria Wiehle, Altenkunstadt,

Frau Wiehle hat sich vor allem durch ihre langjährige Tätigkeit als Gesamtleiterin des Heilpädagogischen Zentrums in Lichtenfels (HPZ) von 2002 bis 2017 um Oberfranken verdient gemacht. Das HPZ konnte unter ihrer Führung bedeutend vergrößert werden. Wohngruppen für Erwachsene mit geistiger Behinderung wurden eröffnet und für die Frühfördereinrichtung wurden Außenstellen eingerichtet. Das Betreute Wohnen kam ebenso hinzu wie die Übernahme von Kindergärten oder der Offenen Behindertenarbeit und die Einrichtung von Seniorenzentren. Hervorzuheben sind zudem ihre überregionalen ehrenamtlichen Tätigkeiten als Zweite Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Lichtenfels (seit 1999) und als Zweite Vorsitzende des Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege Oberfranken in den Jahren 1990 bis 2011, wobei sie von 1998 bis 2007 zugleich als Geschäftsführerin des Bezirksverbandes fungierte. Darüber hinaus war und ist sie auch im kirchlichen und kommunalpolitischen Bereich langjährig ehrenamtlich tätig. Für ihr langjähriges berufliches und ehrenamtliches Wirken wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet. So erhielt sie u. a. 2002 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 2015 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Friedrich Herdan, Coburg

Herr Herdan hat sich insbesondere durch sein unternehmerisches Wirken, als Vorsitzender der Geschäftsführung der Langenstein & Scheemann GmbH, Coburg, und durch sein vielfältiges, langjähriges ehrenamtliches Wirken um Oberfranken verdient gemacht. Mit rund 400 Beschäftigten hat sich die Langenstein & Scheemann GmbH in Coburg unter Führung von Herrn Herdan zu einem Global Player als Anbieter von Werkzeugmaschinen, Produktionsanlagen und Automatisierungstechnik für Metallumformung und Baustofferzeugung entwickelt. Unter seinen vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten sind besonders seine Aktivitäten als Vizepräsident (2007 – 2008) und als Präsident der IHK zu Coburg (2008 – 2021), als Handelsrichter in der Kammer für Handelssachen am Landgericht Coburg (seit 1990), als Hochschulrat der Hochschule Coburg (seit 2015) und als Stadtrat der Stadt Coburg (2008 – 2020), sowie als Verbandsrat im Zweckverband „Therme Natur Bad Rodach“ (2013- 2020), als Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesell-schaft der Stadt Coburg (seit 2009) und als Stiftungsrat der Oberfrankenstiftung (seit 2020) hervorzuheben. Für sein erfolgreiches unternehmerisches und sein vielfaches ehrenamtliches Wirken wurde er u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande (2005), der Staatsmedaille für Verdienste um die Bay- erische Wirtschaft (2013) und den Bayerischen Verdienstorden (2017) ausgezeichnet sowie zum Ehrenpräsidenten der IHK zu Coburg ernannt (2021).

Konrad Goller, Bamberg

Herr Goller hat sich insbesondere durch seinen über langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für die Hospizbewegung in Bayern um Oberfranken verdient gemacht. Hervorzuheben sind dabei vor allem seine ehrenamtlichen Tätigkeiten als stellvertretender Vorsitzender (2001 bis 2009) und als Vorsitzender des Hospizvereins Bamberg e. V. seit 2009 sowie als Aufsichtsrat der Hospiz-Akademie Bamberg gGmbH. Zunächst als Mitbegründer des Hospizvereins Bamberg e. V. und als engagierter Begleiter und Unterstützer der Gründungsvorsitzenden, Frau Christine Denzler-Labisch, dann als stellvertretender Vorsitzender und - seit dem Ableben der Gründungsvorsitzenden - als Vorsitzender bringt sich Herr Goller nunmehr seit mehr als 32 Jahren engagiert in der Hospizarbeit ein und baut diese weiter aus. 2015 wurde er als stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes e. V. (BHPV) gewählt und von 2017 an bekleidete er zwei Jahre lang das Amt des Vorstandsvorsitzenden des BHPV. Für sein vorbildliches ehrenamtliches Wirken wurde er 2017 mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten und 2021 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Heinz Schott, Kulmbach

Herr Schott hat sich insbesondere durch sein unternehmerisches Wirken, als langjähriger Geschäftsführer der Schott Spedition GmbH, Kulmbach, und als großherziger Förderer im sozialen wie auch im kulturellen Bereich um Oberfranken verdient gemacht. Mit Ideenreichtum und unternehmerischem Weitblick hat Herr Schott das traditionell mittelständige Transport- und Logistikunternehmen zu einem Full-Service-Logistikdienstleister in den Bereichen Transport, Lagerung und Umschlag von Massengütern mit rund 100 Beschäftigten weiterentwickelt.Für sein unternehmerisches Wirken und sein Mäzenatentum wurde Herr Schott vielfach ausgezeichnet. Er ist Träger der silbernen Bürgermedaille der Stadt Kulmbach. 2009 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Heidrun Piwernetz, Bayreuth

Frau Piwernetz hat sich insbesondere durch ihre Tätigkeit als Regierungspräsidentin der Regieum Oberfrarung von Oberfranken (seit 2016), durch ihre Funktion als Vorsitzende des Stiftungsrats der Oberfrankenstiftung (ebenfalls seit 2016) sowie in ihrer Eigenschaft als Vorstandsvorsitzende des Ver-eins Oberfranken Offensiv e. V. (ebenfalls seit 2016) um Oberfranken verdient gemacht. In all diesen Funktionen engagiert sich Frau Piwernetz für die Menschen in Oberfranken und für die Förderung von Wissenschaft und Forschung, des öffentlichen Gesundheitswesens, der Ju gend-, Alten- und Behindertenhilfe, für die Förderung von Kunst und Kultur und den Denkmalschutz. Hervorzuheben ist ihr herausragender Einsatz für die Entwicklung einer regionalen Identität und des Heimatbewusstseins. Es ist ihr ein besonderes Anliegen Oberfranken als Heimat mit Zukunft darzustellen, die lebens- und liebenswert ist, gerade auch für Familien.

Hans Schwender, Thurnau

Herr Schwender hat sich insbesondere durch sein unternehmerisches Wirken als langjähriger Geschäftsführender Gesellschafter der Schwender Energie- und Gebäudetechnik GmbH, Thurnau, um Oberfranken verdient gemacht. Unter seiner Führung entwickelte sich der Handwerksbetrieb in Thurnau zu einem der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik in Oberfranken mit bis zu 250 Mitarbeitern. Als Obermeister ist er eine Triebfeder der Innung. Er engagiert sich seit Jahr-zehnten für seinen Berufsstand und das Gesamthandwerk, ist Mitglied im Prüfungsausschuss der HWK und beim Bayerischen Landesinnungsverband. Für seine Verdienste um die bayerische Wirtschaft wurde er mit der Staatsmedaille ausgezeichnet. Seit 2008 bringt er sich auch als Kreisrat im Landkreis Kulmbach in die Kommunalpolitik ein. Zudem unterstützt er seit vielen Jahren – und weit über seine Heimatgemeinde hinaus – das oberfränkische Gemeinwesen. Hervorzuheben ist dabei sein Einsatz für Kultur und öffentliche Einrichtungen.

 

 

 


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