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Pressemitteilungen
Bildung und Jugend
| 30. Januar 2020

Startschuss für das Projekt

„Lernwerkstatt Museum und Schule“

Neue Wege der Wissensvermittlung im Museum

Auf dem Außengelände des Museums für bäuerliche Arbeitsgeräte stehen von links Tina Miehe, Johannes Kempf, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Barbara Christoph. Zwischen den Personen befindet sich die Fördertafel an einem Zaun.
Bezirkstagspräsident Henry Schramm (2. v.re.) gab zusammen mit Barbara Christoph (1. v.re.), Johannes Kempf (2. v.li.) und Tina Miehe (1. v.li.) den Startschuss für das Projekt (Foto: Nicole Fleischer)

Neue Wege der Wissensvermittlung im Museum sind das Ziel des Projekts „Lernwerkstatt Museum und Schule“, bei dem die junge Generation mit ihren Interessen und Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen soll. Der Bezirk Oberfranken wird in diesem Projekt pilothaft zusammen mit Schulklassen aus dem Landkreis Bayreuth anhand der Objekte im Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in Bayreuth zeitgemäße museumspädagogische Module entwickeln, die auch auf kleinere Museen im Landkreis übertragbar sind.

 

Eigenaktivität und Partizipation stehen im Mittelpunkt, wenn beispielsweise die Sammlung des Museums nach Schülerinteressen zusammen mit den Projektmitarbeitern neu strukturiert und nutzbar gemacht werden soll. Wichtig ist dabei auch die Einbindung der museumspädagogischen Konzepte in die Anforderungen des bayerischen Lehrplans.

Startschuss für das mit LEADER-Mitteln und durch die Oberfrankenstiftung geförderte Projekt gab Bezirkstagspräsident Henry Schramm beim Anbringen der Fördertafel am Garten des Museums für bäuerliche Arbeitsgeräte.

„Als Mitglied des Stiftungsrats freue ich mich besonders, dass die Oberfrankenstiftung ein so einzigartiges Projekt fördert. Finanziert wird das Projekt aus 90 Prozent Fördermitteln – hier zeigt sich erneut, dass der Bezirk Oberfranken als kompetenter Partner von den Fördergebern angesehen wird“, erklärt Henry Schramm.

Die Neugestaltung des Museumsgartens ist der erste Meilenstein des Projekts, das über einen Zeitraum von drei Jahren angelegt ist. Momentan plant das Projektteam zusammen mit Kräuterexpertin Karin Hirz von der Lavandula-Schule Bayreuth einen Heilkräutergarten, der nach Organen angelegt ist und Ausgangpunkt für Seminare und Workshops sein soll.

„Anhand unterschiedlicher Themenschwerpunkte, wie etwa der Konzeption von Projekttagen, sollen von Anfang an Bezüge zu technischen und physikalischen Phänomenen, zur aktuellen Ernährungsproblematik bei Kindern und Jugendlichen oder zu Fragen im Umweltbereich geschaffen werden. Diese sind konzeptionell und inhaltlich bedingt in heimatkundlichen und regionalen Museen meist eher unterrepräsentiert, obwohl die vorhandenen Objekte in vielen Museen durchaus Anknüpfungspunkte bieten“, erläutert Barbara Christoph, Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken den Hintergrund des neuartigen Projekts.

INFO:

Die Ergebnisse des Projekts werden als Leitfäden an die Museen im Landkreis Bayreuth weitergegeben, damit diese unmittelbar von den Erkenntnissen aus den entstandenen Vermittlungsprogrammen profitieren und diese individuell umsetzen können. Durch seinen Pilotcharakter festigt das Projekt „Lernwerkstatt Museum und Schule“ die museale und damit kulturelle Struktur des Bayreuther Landkreises.


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