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Pressemitteilungen
Fischerei
| 05. Juli 2019

Prädikat für ein Juwel der Teichwirtschaft

Münchteich zum Kulturgut erklärt

Peter Meyer und Dr. Peter Thoma bei der Verleihung der Auszeichnung Kulturgut Teich.
Der Direktor der Bezirksverwaltung Peter Meyer (links) und der Vorsitzende der Teichgenossenschaft Oberfranken Dr. Peter Thoma enthüllen die neue Informationstafel nahe des Münchteichs. (Foto: Stephan Herbert Fuchs)

Der Münchteich bei Kothigenbibersbach, Gemeinde Thiersheim im Landkreis Wunsiedel, ist ganz offiziell zu einem überregional bedeutsamen Kulturgut erklärt worden. Der Weiher präge seit Jahrhunderte die Landschaft, werde bis heute teichwirtschaftlich genutzt und trage maßgeblich zum Erhalt der Artenvielfalt bei, heißt es auf der Urkunde, die der Direktor der Bezirksverwaltung Peter Meyer und der Vorsitzende der Teichgenossenschaft Oberfranken Dr. Peter Thoma an die Eigentümer und den Bewirtschafter überreichten. Vergeben wird die Auszeichnung „Kulturgut Teich“ seit 1998 von der Teichgenossenschaft. Dokumentiert wird die Auszeichnung durch eine Informationstafel, die nahe des Münchteichs wurde.

Traditionsreiche Geschichte

Neben einer traditionsreichen Geschichte komme es dabei vor allem auf die landschaftsprägende und ökologische Bedeutung an, erläuterte Vorsitzender Thoma. Die Auswahl treffe dabei eine Jury, die sich aus Vertretern der Teichgenossenschaft, des Bezirks Oberfranken und dessen Fachberatung für Fischerei besteht. Aufgrund seiner traditionsreichen Geschichte stelle der Münchteich innerhalb der oberfränkischen Teichlandschaft ein herausragendes Kulturgut dar, begründete Thoma die Entscheidung.

Die erste urkundliche Erwähnung des Münchteichs ist auf das Jahr 1499 datiert. Wahrscheinlich ist der Teich aber noch viel älter. Zunächst gehörte er dem Orden der Barfußmönche in Eger, später hatten ihn sechs Mühlen in der Umgebung erworben und genutzt. Die Mühlen gibt es heute längst nicht mehr, den Teich schon. Er gehört Georg Tröger und Artur Steinel und wird von dem Teichwirt Markus Fuchs bewirtschaftet.

Lange Tradition der Teichwirtschaft im Wunsiedler Becken

„Der Münchteich ist seit 500 Jahren ein fester Bestandteil der Landschaft und trägt drüber hinaus viel zur heimischen Artenvielfalt bei“, sagte Peter Meyer vom Bezirk Oberfranken. Meyer erinnerte auch an die lange Tradition der Teichwirtschaft im Wunsiedler Becken, die auf das Zisterzienserstift Waldsassen zurückgeht. Aber auch klimatisch stellt die Region eine Besonderheit dar. Durch die kühleren Temperaturen benötige der Karpfen zwar länger bis zu Reife, besitze dafür aber eine ganz herausragende Qualität.

Als örtliche Besonderheit wurde auf Initiative des Thiersheimer Heimatpflegers Siegfried Schelter gleich neben der neuen Informationstafel ein Flurnamenstein errichtet, der ebenfalls auf den Münchteich hinweist.


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Bezirk Oberfranken
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