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Pressemitteilungen
Bezirk
| 29. Juni 2020

Silberne Ehrenmedaille

für den Monsignore

Rüdiger Feulner erhielt die Ehrenmedaille in Silber des Bezirks Oberfranken

Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Oberbürgermeister von Bamberg Andreas Starke gratulieren Rüdiger Feulner zur Bezirksehrenmedaille in Silber.
Bezirkstagspräsident Henry Schramm und stellvertretender Bezirkstagspräsident Andreas Starke gratulieren Rüdiger Feulner zur Bezirksehrenmedaille in Silber. (Foto: Florian Bergmann)

„Die Herkunft hat Rüdiger Feulner ohne Frage geprägt: Er ist Franke durch und durch, er ist weit in der Welt herumgekommen, er war lange Jahre vatikanischer Diplomat und hat zahlreiche hohe Ehrungen empfangen und doch ist er der kernige Frankenwäldler geblieben.“ Diese Feststellung traf Bezirkstagspräsident Henry Schramm (CSU) gestern bei der Verleihung der Ehrenmedaille in Silber des Bezirks Oberfranken an Monsignore Prof. Dr. Dr. Rüdiger Feulner im Rahmen seines 25-jährigen Priesterjubiläums in seiner Heimatkirche St. Jakobus der Ältere. Mit seinem Wirken hat er nicht nur den Heiligen Stuhl, sondern auch seine oberfränkische Heimat immer auch in der ganzen Welt vertreten. 

Bezirkstagspräsident Henry Schramm verwies darauf, dass Enchenreuth Jahrhunderte lang an der Grenze des Fürstbistum Bambergs zum Markgrafentum Kulmbach-Bayreuth lag, denn hier grenzte die katholische Region an die evangelische und in diesem Frankenwalddorf ist Rüdiger Feulner daheim und diese Lage hat, wie Schramm betonte, den katholischen Theologen und Geschichtskundigen ohne Frage geprägt, der in Bamberg das Gymnasium besuchte und im erzbischöflichen Knabenseminar Ottonianum lebte und wie Viele vor ihm, anschließend am Priesterseminar die geistliche Laufbahn einschlug. Feulner studierte katholische Theologie, dazu Philosophie Geschichte und Klassische Philologie zunächst in Bamberg, dann in Innsbruck, wo er den philosophischen und den theologischen Magistergrad erlangte und bereits im Alter von 27 Jahren im gleichen Jahr in beiden Fächern die Doktorwürde zugesprochen bekam.

Wie der Bezirkstagspräsident weiter berichtete, wurde der Heilige Stuhl nach wenigen Jahren in der Seelsorge auf den jungen Dr. Dr. Feulner aufmerksam. Er besuchte ab 1999 die päpstliche Diplomatenakademie und daneben studierte er noch im Rom Kirchenrecht und erlangt darin einen Abschluss und ist Lizentiat des Kanonischen Rechts. Ein Lizentiat ist im katholischen Hochschulrecht der Inhaber der akademischen Voraussetzung, um an kirchlichen Hochschulen lehren zu dürfen. Praktische Erfahrung sammelte Rüdiger Feulner an der ständigen diplomatischen Vertretung des Heiligen Stuhls in Bolivien. Nach Abschluss der Akademie war Feulner dann als Nuntiatursekretär eingesetzt, zunächst in Astana, der Hauptstadt Kasachstans, anschließend in Wien und Berlin. Bezirkstagspräsident Henry Schramm weiter: „Aufgestiegen zum Legationsrat wirkte er von 2013 bis 2014 in Venezuela, danach bis 2019 in Brüssel. Er erlebte Papstbesuche in seinen Wirkungsstätten und organisierte sie maßgeblich mit, auch den Deutschlandbesuch Benedikts XVI. im Jahr 2011.“

Seit 2002 ist Rüdiger Feulner auch mit dem Titel eines Päpstlichen Ehrenkaplans, Monsignore, ausgezeichnet und lehrt die Fächer Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität der Benediktinerabtei Heiligenkreuz im Wienerwald, der größten, deutschsprachigen theologischen Fakultät. Seit 2014 ist Rüdiger Feulner Professor an der Katholischen Universität Caracas. Bezirkstagspräsident Henry Schramm: „Doppelter Doktor und noch dazu Lizentiat, Professor, Legationsrat, Monsignore, deren Würden und Aufgaben sind es viele. Doch über all dem hat Rüdiger Feulner nie vergessen, wo er herkommt, wo seine Wurzeln sind. Immer wieder, bei jeder Gelegenheit hat es ihn nach Oberfranken gezogen. Oft war er in Enchenreuth, wohl noch öfter in Marktzeuln, wo ihn eine enge Freundschaft mit dem langjährigen Ortspfarrer Wolfgang Scherbel verbindet. Sähe man nur die äußeren Lebensdaten, könnte man Monsignore Prof. Dr. Dr. Rüdiger Feulner für einen trockenen Stubengelehrten halten, aber weit gefehlt. Am wohlsten fühlt er sich, so scheint mir, unter Menschen. Er pflegt die Gemeinschaft und die Geselligkeit und weiß das gute, unbeschwerte Miteinander zu genießen.“ 

Seit etwas über einem Jahr wirkt Rüdiger Feulner wieder in seinem Oberfranken, wo er zum Pfarrvikar für Wartenfels ernannt wurde und auch die Kirchengemeinden von Reichenbach, Presseck und seiner Heimatgemeinde Enchenreuth betreut. Als Botschafter der fränkischen Region kann er sich jetzt auch einem seiner Lieblingsanliegen widmen: Der Wallfahrtsbasilika in Marienweiher. Seit 2010 ist Rüdiger Feulner Vorsitzender des Freundeskreises, seit 2014 auch der neu errichteten Stiftung „Wallfahrtsbasilika Marienweiher“. Bezirkstagspräsident Schramm: „Er setzt sich dafür ein, die geistliche und geistige Strahlkraft des Gnadenortes im Frankenwald und darüber hinaus weiter zu erhöhen.“

Für sein außergewöhnliches Engagement hat der Bezirkstag Oberfranken beschlossen, Rüdiger Feulner mit der Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken auszuzeichnen. Henry Schramm dazu: „Mit der Medaille verbunden ist unser Dank für Deinen Einsatz und Dein Engagement für unsere Region, für unser Oberfranken, unsere Heimat. Man spürt, dass Du das, was Du tust, gerne und mit voller Überzeugung tust und getan hast. Du trägst Oberfranken im Herzen und hast Deine Heimat als eine Art Markenbotschafter in der Welt bekannt gemacht.“

Monsignore Prof. Dr. Dr. Rüdiger Feulner dankte mit herzlichen Worten für die Auszeichnung: „Ich trage die Medaille am Herzen, aber auch in meinem Herzen.“


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