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Pressemitteilungen
Kultur
| 07. Februar 2020

Zentrum der Violinwelt

90 Gäste aus 28 Ländern kommen zum Violinwettbewerb nach Oberfranken

Das Bild zeigt die Gäste der Pressekonferenz vor Roll ups.
Bei der Pressekonferenz informierten Bezirkstagsvizepräsident Dr. Stefan Specht, Intendantin Ingrid Schrader und der Künstlerische Berater Gilbert Varga über wichtige Fakten zum Wettbewerb. (Foto: Christian Porsch)

Ende April versammelt sich ein Teil der jungen internationalen Geiger-Elite wieder in Oberfranken. Zum 7. Internationalen Violinwettbewerb Henri Marteau in Lichtenberg und Hof haben sich 90 Violinisten aus 28 verschiedenen Ländern angemeldet. Die jüngste Geigerin ist 14 Jahre alt und kommt aus Shanghai. Die Bandbreite reicht von Teilnehmern aus Japan, Australien bis in die USA, Studierende der Juilliard School New York kommen ebenso nach Lichtenberg wie Geigerinnen und Geiger aus ganz Europa. 

Seit 2002 wird dieser Wettbewerb im Turnus von drei Jahren ausgerichtet. Er wurde vom „Freundeskreis der Musikbegegnungsstätte Haus Marteau e. V.“ ins Leben gerufen und in den Jahren 2002 und 2005 auch von diesem durchgeführt. Im Jahr 2007 hat der Bezirk Oberfranken die Trägerschaft für den Wettbewerb übernommen und die künstlerische und organisatorische Gesamtleitung den Hofer Symphonikern übertragen. Seit April 2012 ist der Internationale Violinwettbewerb Henri Marteau Mitglied in der „World Federation of International Music Competitions“. Damit ist ein weiterer Schritt zur globalen Ausrichtung des Wettbewerbs gelungen.

Galakonzert mit den Hofer Symphonikern

Bei einer Pressekonferenz informierten Bezirkstagsvizepräsident Dr. Stefan Specht, Intendantin Ingrid Schrader und der Künstlerische Berater des Wettbewerbs Gilbert Varga über Inhalte, den Planungsstand und wichtige Fakten. Der Wettbewerb wird in drei Runden durchgeführt. Alle Teilnehmer wetteifern mit der Interpretation von Werken Bachs, Mozarts und Paganinis um die Weiterleitung. Sechzehn Halbfinalisten stellen ihr Können bei einem Recital mit einer Dauer von ca. 50 Minuten unter Beweis. Dies beinhaltet unter anderem das Henri-Marteau-Pflichtstück, den ersten Satz einer Beethoven-Sonate, ein Reger-Präludium und die Auftragskomposition des chinesischen Künstlers Xiaogang Ye. Die sechs Finalisten stellen sich der Jury mit der Interpretation eines großen Violinkonzerts, begleitet durch die Hofer Symphoniker.

30.000 Euro Preisgelder

Die Kandidaten spielen um Preisgelder in Höhe von ca. 30.000 Euro, Stipendien und zahlreiche Sonderpreise. Die Leistungen werden von einer renommierten internationalen Jury bewertet. Den Juryvorsitz hat erneut der international renommierte Dirigent Gilbert Varga übernommen. Eine Jugendjury aus 13 jungen, talentierten Geigerinnen und Geigern aus der Musikschule der Hofer Symphoniker wird im Finale ihren Favoriten küren. Alle Wertungsrunden und Konzerte sind öffentlich. Bei den Finalrunden ist auch das Publikum herzlich eingeladen, aktiv teilzunehmen und über den Gewinner des Publikumspreises abzustimmen.

Medienpartner des Projektes ist erneut der Bayerische Rundfunk, der mit dem 1. Preisträger des Wettbewerbs eine Rundfunkaufnahme und eine CD produzieren wird. Am 09. Mai 2020 findet im Festsaal der Freiheitshalle Hof das große Galakonzert statt, bei dem sich die Preisträger mit den Hofer Symphonikern unter der Leitung von Christoph-Mathias Mueller auf der Bühne dem Publikum präsentieren.

Herzliche Atmosphäre

Der Internationale Violinwettbewerb Henri Marteau ist für seine herzliche und persönliche Atmosphäre bekannt. Die Teilnehmer sollen sich während des Wettbewerbs vom 26. April bis 09. Mai 2020 in ihrem Umfeld besonders wohl fühlen, um ihr Bestes geben zu können. Deshalb werden noch Gastfamilien gesucht, die junge Menschen bei sich aufnehmen. Interessierte Familien können sich gern im Wettbewerbsbüro melden, Tel. 09281 7200-13.


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Bezirk Oberfranken
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Öffentlichkeitsarbeit
Cottenbacher Straße 23
95445 Bayreuth

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