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Logo der Krisendienste Bayern: unten Schriftzug Krisendienste Bayern und rechts oben in der Ecke die kostenfreie Rufnummer 0800 655 3000.
Kernelement des Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (BayPsychKHG) ist die Einführung von Krisendiensten für Menschen in seelischen Notlagen (Grafik: Nicole Fleischer)

Kontakt

Bezirk Oberfranken
Stabstelle
Sozialplanung
Cottenbacher Straße 23
95445 Bayreuth


Norbert Neumüller
Zimmer: F09 102
Telefon: 0921 7846-3131
Fax: 0921 7846-43131
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Kernelement des Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (BayPsychKHG) ist die landesweite Einführung von Krisendiensten für Menschen in seelischen Notlagen. Ziel der Krisenversorgung ist es, durch zeitnahe Interventionen, psychische Krisensituationen ambulant aufzufangen, stationäre Behandlungen, insbesondere Unterbringungen und Zwangsmaßnahmen zu vermeiden.

Die Krisendienste aller bayrischen Bezirke umfassen jeweils eine Leitstelle und, daran angegliedert, mobile Krisenteams, die auf Anforderung durch die Leitstelle vor Ort tätig werden. Die Leitstellen sind ab März 2021 unter einer bayernweit einheitlichen Rufnummer 0800 655 3000 erreichbar. Die Krisendienste arbeiten eng mit den jeweiligen regionalen psychosozialen Netzwerken zusammen und vermitteln im Bedarfsfall ambulante oder stationäre Versorgungsangebote.

Der Krisendienst Oberfranken ist seit 1. März 2021 unter der Telefonnummer 0800 655 3000 (täglich von 9 bis 24 Uhr) erreichbar.

 

 

Der Krisendienst setzt sich zusammen aus

Schaubild wie sich der Krisendienst Oberfranken zusammen setzt.
Zusammensetzung des Krisendienst Oberfranken (Grafik: Nicole Fleischer)

Leitstelle

  • Sitz in Bayreuth
  • Erreichbarkeit ab Sommer 2021: Montag bis Sonntag von 0 bis 24 Uhr
  • Multiprofessionelles Team aus geschulten Fachkräften

Mobil aufsuchende Dienste

  • Aufteilung in 4 Planungsregionen:
    • Bamberg/Forchheim
    • Coburg/Kronach/Lichtenfels
    • Bayreuth/Kulmbach
    • Hof/Wunsiedel
  • Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr über die Sozialpsychiatrischen Dienste in den jeweiligen Regionen (Tagdienste)
  • Abends, an Wochenenden und Feiertagen über AWF-Dienste
  • Jeweils multiprofessionelle Teams aus geschulten Fachkräften

Regionales Versorgungsnetz

(unter anderem Beratungsstellen, Kliniken, Arztpraxen)

In der Leitstelle berät speziell ausgebildetes Fachpersonal Anrufende am Telefon, klärt die jeweilige Situation und vermittelt individuelle Hilfe. Nicht nur Betroffene selbst, auch deren Angehörige und Bezugspersonen können sich durch die Mitarbeitenden der Leitstelle beraten lassen.

Im Bedarfsfall aktiviert die Leitstelle die mobilen Teams der zuständigen Region (Tagdienste an den Sozialpsychiatrischen Diensten oder AWF-Dienste). Diese fahren im Tandem, bestehend aus zwei erfahrenen Fachkräften, „zum Ort der Krise“, um die Situation vor Ort zu klären, zu deeskalieren, den jeweiligen Hilfebedarf oder eine eventuelle Gefährdung einzuschätzen und weitere notwendige Schritte einzuleiten.

Krisendienst Oberfranken

erreichbar unter 0800 655 3000

täglich von 9 bis 24 Uhr