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Drei junge Frauen in bunten Trachten sitzen vor einem Karussell
Die neuen Kirchweih-Trachten aus der Fränkischen Schweiz, eine überzeugende Antwort auf die Oktoberfest-Dirndl. (Foto: Roland Rosenbauer)

Ihr Ansprechpartner

Bezirk Oberfranken
Bauernmuseum Bamberger Land
Trachtenberatung
Hauptstraße 3
96158 Frensdorf

Trachtenberaterin
Dr. Birgit Jauernig
Zimmer:
Telefon: 0951 859652
Fax: 0951 859660
E-Mail-Kontakt

Tracht kann viele Facetten haben: von den historischen Vorbildern über die Trachten der Vereine bis hin zu Kompositionen zwischen Tradition und Moderne. Tracht muss lebendig sein und hat auch in der Vergangenheit stets Akzente der Mode aufgegriffen.

Trachtenerneuerung ist ein dynamischer Prozess, der eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart schlägt und den oberfränkischen Trachten ihren Platz in unserer modernen Alltagskultur sichert.

Behutsam müssen dabei Traditionen und moderne Ansprüche miteinander verbunden werden, ohne dass die historische Authentizität oder der Tragekomfort vernachlässigt werden. Ziel der Trachtenberatung ist es, auf der Grundlage historischer Vorbilder attraktive Trachten in guter handwerklicher Qualität zu erarbeiten und dabei die individuellen Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Historische Vorbilder

Die Trachtenberatung des Bezirks Oberfranken dokumentiert und sammelt historische Kleidungsstücke sowie Fotografien und andere historische Quellen, die als Belege zum Kleidungsverhalten in Oberfranken und als Grundlage für die Trachtenerneuerung archiviert werden.

Forschungsprojekt

Ein Forschungsprojekt des Bauernmuseums Bamberger Land in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Trachtenberatung des Bezirks Oberfranken und weiteren oberfränkischen Museen ging zwischen 2013 und 2018 der Frage nach, wie sich das regionaltypische Kleidungsverhalten in Oberfranken seit dem 19. Jahrhundert verändert hat. Die textilen Sammlungen, deren Schwerpunkte auf der Kleidung des 19. und 20. Jahrhunderts liegen, wurden dafür aus der Perspektive der Kleidungsforschung wissenschaftlich untersucht. Die auf einer virtuellen Plattform gesammelten und veröffentlichten Daten von über 900 ausgewählten Kleidungsstücken stehen auch über den Projektzeitraum hinaus der Öffentlichkeit zur Verfügung und sollen einen neuen und lebendigen Diskurs eröffnen.

Die Datenbank ist dank der technischen Unterstützung durch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern verfügbar. Das Projekt wurde von der VolkswagenStiftung und der Oberfranken Stiftung ermöglicht. Ausführliche Informationen zu der Datenbank und den historischen Textilien sind nachzulesen in dem Buch 'Kleidungswirklichkeiten. Mode und Tracht zwischen 1780 und 1910 in Oberfranken' von Meike Bianchi-Königstein, das im Verlag Friedrich Pustet erschien.