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Pressemitteilungen
Fischerei
| 08. Juni 2022

Edelkrebsbesatzaktion an den

Landwirtschaftlichen Lehranstalten

Besatzaktion dient vor allem dem Artenschutz der heimischen Edelkrebse

Zwei Männer in Gummistiefel stehen in einem Teich und halten Eimer mit Krebsen in der Hand.
Zusammen mit dem Leiter der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß Simon Abt setzte Bezirktagspräsident Henry Schramm Edelkrebse in den Teich an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten ein. (Foto: Nicole Fleischer)

Circa 100 Edelkrebse, die der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß zur Verfügung standen, wurden von Bezirkstagspräsident Henry Schramm, Leiter der Fachberatung für Fischerei Dr. Thomas Speierl, Leiter der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß Simon Abt sowie Leiter der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Sebastian Thiem in den Teich an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten eingesetzt. Die Besatzaktion ist nicht nur ein Synergie-Effekt beider Fachabteilungen, sondern dient auch der Bewahrung des Artenschutzes.

„Unsere Fachberatung für Fischerei trägt mit dieser und bereits durchgeführten Besatzmaßnahmen an diesem Teich einen wichtigen Teil zu einer ihrer Hauptaufgaben, den Artenschutz, bei. Denn hiermit wird ein Edelkrebsbestand aufgebaut, um diesen für gezielte Artenhilfsmaßnahmen in geeignete Gewässer in ganz Oberfranken zu nutzen“, betonte Bezirkstagspräsident Henry Schramm.

Vorhergehende Besatzaktionen lieferten gute Ergebnisse. Denn der Teich an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten eignet sich besonders aufgrund der guten Isolierung, des nötigen Schutzes durch einen Zaun sowie der guten Wasserqualität.

Der Edelkrebs war früher flächendeckend in ganz Bayern verbreitet. Aber durch Veränderungen der Gewässer und die Ausbreitung der Krebspest durch nichtheimische Krebse ging der Bestand stark zurück. Auf der Roten Liste Bayerns wird die Art als gefährdet und auf der Roten Liste Deutschlands als vom Aussterben bedroht geführt. Sein Vorkommen begrenzt sich in Oberfranken mittlerweile auf wenige isolierte Gewässeroberläufe und Stillgewässer, wie zum Beispiel in Teichen oder auch Baggerseen.

„Der isoliert gelegene Teich an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten wurde als geeigneten Rückzugsteich ausgewählt. Für zukünftige Besatzmaßnahmen wird aus diesen Beständen zurückgegriffen. Des Weiteren dient er als Anschauungsobjekt für die Bewirtschaftung“, erläuterte Dr. Thomas Speierl, Leiter der Fachberatung für Fischerei, das weitere Vorhaben.


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