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Pressemitteilungen
Fischerei
| 02. Mai 2022

Neuerliche Fischproben

aus der Rodach

Schwerer Teerölunfall bei Erlabrück im Herbst 2021 hatte verheerende Folgen für den Fischbestand

Drei Männer stehen mit Kescher und Ausrüstung in einem Fluss, der von Bäumen umgeben ist.
Seit Oktober 2021 beschäftigt sich die Fachberatung für Fischerei intensiv mit der Gewässerverunreinigung mit Fischsterben in der Frankenwald-Rodach. (Foto: Bezirk Oberfranken)

Als eines der bedeutendsten Fließgewässer im Frankenwald zeichnete sich die Rodach vor allem durch ihren Fischreichtum an Bachforelle, Äsche und im Unterlauf auch Barbe und Nase aus. Ein schwerer Teerölunfall bei Erlabrück im Herbst 2021 hatte verheerende Folgen für den Fischbestand für die Rodach. Seitdem unternehmen das zuständige Landratsamt, Fachbehörden und Gutachterbüros große Anstrengungen, um die Sanierung der Rodach voranzutreiben. Auch der Bezirk Oberfranken ist mit der Fachberatung für Fischerei immer wieder mit eingebunden und unterstützt die Bemühungen der Sanierung.

Mitte März wurde der Startschuss für die Rodachsanierung im Bereich des Sägewerks in Erlabrück gegeben. Der Fluss wurde dort umgeleitet, um das alte, mit Teeröl verseuchte Bett reinigen zu können. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir die Rodach wieder in guten Zustand bringen, so dass sich Flora und Fauna dort wieder wohlfühlen können“, so Bezirkstagspräsident Henry Schramm.

Bereits im letzten Oktober hat die Fachberatung für Fischerei Befischungen in der Rodach und im Main durchgeführt, um die Auswirkungen auf den Fischbestand zu beurteilen und Fischproben zu entnehmen. Diese wurden im Nachgang vom bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf ihre Verzehrfähigkeit hin untersucht - die damals ausgesprochene Verzehrswarnung gilt immer noch. Für die weitere Bewertung der Gewässerverunreinigung bzw. der Auswirkungen auf die Fische, empfahl das Landesamt (LGL) die Beprobung an denselben Entnahmestellen zu wiederholen.

In den vergangenen Tagen führte die Fachberatung für Fischerei im Rahmen der Amtshilfe eine erneute Probenentnahme in enger Abstimmung mit den Landratsämtern Kronach und Lichtenfels durch. „Dies ist auch wichtig, damit wir seitens des Bezirks mit unserer Fachberatung für Fischerei den Auftrag nach Beratung und Information für unsere Fischereiberechtigten erfüllen können“, erklärt Bezirkstagspräsident Henry Schramm. „Es ist uns allen ein großes Anliegen, dass wir gemeinsam mit der Sanierung der Rodach vorankommen und die Betroffenen und die Öffentlichkeit klar darüber informieren können.“

Der Bezirk Oberfranken mit seiner Fachberatung für Fischerei ist die zentrale Stelle für alle fischereilichen Fragen in Oberfranken, Schwerpunkte der Arbeit sind traditionell die Teichwirtschaft, sowie die Fischordnung und der Gewässerschutz. Besondere Bedeutung gewinnt zunehmend der Erhalt und die Förderung unserer heimischen Fischbestände.


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Bezirk Oberfranken
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Öffentlichkeitsarbeit
Cottenbacher Straße 23
95445 Bayreuth

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