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Pressemitteilungen
Kultur
| 22. November 2022

Trachtenberatung in Bayern

Jahrestreffen im Bauernmuseum Bamberger Land

Zwölf Personen stehen nebeneinander, einige tragen traditionelle Tracht
Im Bauernmuseum Bamberger Land trafen sich Mitarbeiter der Trachtenberatungsstellen aus ganz Bayern. (Foto: Bezirk Oberfranken)

Nach zwei Jahren Unterbrechung kamen im Bauernmuseum Bamberger Land die Beschäftigten der Trachtenberatungsstellen der bayerischen Bezirke wieder einmal zu einem Treffen zusammen. Gemeinsam blickte man auf die Arbeit während der Pandemie und deren Auswirkungen zurück und besprach neue Projekte und Entwicklungen in der Trachtenberatung in Bayern.

“Tracht ist ein wesentlicher Teil unserer Kultur und Ausdruck regionaler Identität“, bekennt sich Bezirkstagspräsident Henry Schramm zur Förderung der Trachten. In Oberfranken ist Trachtenberaterin Dr. Birgit Jauernig Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Tracht. Sie hatte 2007 die Idee, alljährlich die Trachtenberaterinnen und Trachtenberater aus ganz Bayern an einen Tisch zu holen, um Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Seitdem wechseln sich die Bezirke als Gastgeber ab.

„In den von der Pandemie geprägten Zeiten musste auf Veranstaltungen verzichtet werden, dafür standen Forschungsprojekte und Umstrukturierungen im Vordergrund“, zog Dr. Birgit Jauernig Bilanz.

Dafür hätten Dinge wie die Aufarbeitung der Trachtensammlungen und das Anlegen von Datenbanken und digitalen Archiven, Publikationen und Ausstellungen, der Aufbau neuer Kooperationen und die Entwicklung von Trachtenmodellen nach historischen Vorbildern im Vordergrund gestanden.

„Was die zweijährige Corona-Zwangspause in den Vereinen angerichtet hat, ist noch nicht absehbar“, so Jauernig. Man beobachte aber leider bereits weniger Beteiligung an den Kursen.

Als besonderer Gast referierte Dr. Lilia Antipow vom Haus des Ostens in München. Diese Institution wurde 1970 vom Freistaat Bayern mit dem Ziel begründet, das Kulturerbe der Deutschen aus Mittel- und Osteuropa zu pflegen und weiterzuentwickeln. Sie berichtete über die Bedeutung, die Tracht bis heute für die Menschen besitzt, die in Folge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verlassen mussten. Sie habe eine besonders wichtige Erinnerungs- und Identifikationsfunktion. Dies genauer zu beleuchten, steht für die nächsten Jahre auf der Agenda der Trachtenberatungen in Bayern. Es wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Treffens in Frensdorf begrüßt, dass die Aufarbeitung des Themas in einem weiten internationalen Kontext gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Heimatpflege sowie den Verbänden und Vereinen geschehen soll.

Die Trachtenberatung des Bezirks Oberfranken erforscht und bewahrt die Vielfalt der oberfränkischen Trachten. Dr. Birgit Jauernig berät bei der Ausgestaltung der passenden Tracht, gibt praktische Tipps bei der Umsetzung einer zeitgemäßen Tracht und bietet Kurse zum eigenen Gestalten an. Die Trachtenberatung gehört zu den freiwilligen Aufgaben der bayerischen Bezirke.

 

 

Das Bild zeigt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Trachtenberatungen in Bayern:

Oben v.li: Alexander Smit (Schwaben), Denise Rummel (Oberbayern), Lea Rodenberg (Oberbayern), Sandra-Janine Müller (Schwaben), Birgit Jauernig (Oberfranken, Trachtenberaterin), Walther Appelt (Fränkische-Schweiz-Verein).

Unten v. li: Florian Schwemin (Oberpfalz, Trachtenberater), Monika Hoede (Schwaben, Trachtenberaterin), Cindy Drexl (Niederbayern, Trachtenberaterin), Helena Seck (Unterfranken), Christiane Landgraf (Unterfranken, Trachtenberaterin), Lilia Antipow (Haus des Ostens).

 

 


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