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Sonne am Ende einer Weggabelung. Ein Wegweiser steht am Rande des Wegs.
Kernelement des Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (BayPsychKHG) ist die Einführung von Krisendiensten für Menschen in seelischen Notlagen (Foto: mimadeo/stock.adobe.com)

Kontakt

Bezirk Oberfranken
Stabstelle
Sozialplanung
Cottenbacher Straße 23
95445 Bayreuth

Leitung
Robert Stiefler
Zimmer: F09 102
Telefon: 0921 7846-3130
Fax: 0921 7846-43130
E-Mail-Kontakt

Kernelement des Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (BayPsychKHG) ist die landesweite Einführung von Krisendiensten für Menschen in seelischen Notlagen. Ziel der Krisenversorgung ist es, durch zeitnahe Interventionen, psychische Krisensituationen ambulant aufzufangen, stationäre Behandlungen, insbesondere Unterbringungen und Zwangsmaßnahmen zu vermeiden, sowie Suizide zu verhindern.

Die Krisendienste aller bayrischen Bezirke umfassen jeweils eine Leitstelle und, daran angegliedert, mobile Krisenteams, die auf Anforderung durch die Leitstelle vor Ort tätig werden.

Die Leitstellen sind unter einer bayernweit einheitlichen Rufnummer rund um die Uhr erreichbar.

Die Krisendienste arbeiten eng mit den jeweiligen regionalen psychosozialen Netzwerken zusammen und vermitteln im Bedarfsfall ambulante oder stationäre Versorgungsangebote.

Der Krisendienst setzt sich zusammen aus

Leitstelle

  • Sitz in Bayreuth
  • Erreichbarkeit Montag bis Sonntag von 0 bis 24 Uhr
  • Multiprofessionelles Team aus geschulten Fachkräften
  • Psychiatriefachärztliche Begleitung

Mobil aufsuchende Dienste

  • Aufteilung in 4 Planungsregionen:
    • Bamberg/Forchheim
    • Coburg/Kronach/Lichtenfels
    • Bayreuth/Kulmbach
    • Hof/Wunsiedel
  • Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr über die Sozialpsychiatrischen Dienste in den jeweiligen Regionen (Tagdienste)
  • Abends (17-24 Uhr), an Wochenenden und Feiertagen (9-24 Uhr) über AWF-Dienste
  • Jeweils multiprofessionelle Teams aus geschulten Fachkräften

Regionales Versorgungsnetz

(unter anderem Beratungsstellen, Kliniken, Arztpraxen, Polizei)

In der Leitstelle berät speziell ausgebildetes Fachpersonal Anrufende am Telefon, klärt die jeweilige Situation und vermittelt individuelle Hilfe. Nicht nur Betroffene selbst, auch deren Angehörige und Bezugspersonen können sich durch die Mitarbeitenden der Leitstelle beraten lassen.

Im Bedarfsfall aktiviert die Leitstelle die mobilen Teams der zuständigen Region (Tagdienste an den SpDin oder AWF-Dienste). Diese fahren im Tandem, bestehend aus zwei erfahrenen Fachkräften, „zum Ort der Krise“, um die Situation vor Ort zu klären, zu deeskalieren, den jeweiligen Hilfebedarf oder eine eventuelle Gefährdung einzuschätzen und weitere notwendige Schritte einzuleiten.

Der Krisendienst Oberfranken sucht für die Leitstelle, die Tagdienste und die AWF-Dienste Mitarbeitende, in Voll- und Teilzeit, sowie in geringfügiger Beschäftigung.