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Pressemitteilungen
Kultur
| 07. Mai 2020

Jugendsymphonieorchester

im Homeoffice

Starke Gemeinschaft auf virtueller Bühne

Es sind mehrere Einzelbilder von Jugendlichen zu sehen, manche halten Instrumente in den Händen.
Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Arbeitsphase des Jugendsymphonieorchesters nicht stattfinden - gemeinsam musiziert wurde trotzdem. (Foto: Nicole Fleischer)

Ein Orchester-Projekt trotz Absage der Arbeitsphase – das Zusammenspiel von Dirigent, jungem Komponist und 70 begabten jungen Musikern macht es möglich. Zu hören ist das Gemeinschaftswerk unter: https://youtu.be/bN-ZJpl5qx8

Die diesjährige Arbeitsphase des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken (JSO) wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Anlass zum gemeinsamen Musizieren gab es trotzdem – Soloeinspielungen daheim vereinen sich dank Studiotechnik zum großen Klangkörper. „Es ist wichtig, dass wir uns in Corona-Zeiten den Sinn für Zusammenhalt bewahren und erfindungsreich bleiben. Unser Jugendsymphonieorchester mit seinen aktiven Dozenten gibt mit dem Homeoffice-Orchester ein schönes Beispiel dafür, wie es gut funktionieren kann“, sagt Bezirkstagspräsident Henry Schramm.

Das Konzertprogramm für die rund 70 jungen Musikerinnen und Musiker stand eigentlich lange fest: Jean Sibelius, Alexander Arutjunjan sowie eine Komposition von Robert Schina waren für die geplanten Konzerte in Naila, Coburg und Stegaurach vorgesehen. Die Corona-Krise ließ alle zuhause bleiben. Der junge Oboist und Komponist Robert Schina aus Bayreuth, der für das Programm 2020 im Auftrag des JSO eigens „Drei Miniaturen für Orchester“ komponiert hatte, hat sich noch einmal ans Werk gemacht und für dieses Video den berühmten Satz „In der Halle des Bergkönigs“ aus Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite umgeschrieben, um es aus dem „Homeoffice“ heraus gut spielbar zu machen.

Jetzt haben sich die jungen Musikerinnen und Musiker zu einem Alternativ-Programm zusammengetan und für dieses Video-Projekt des Bezirks die einzelnen Stimmen zuhause über die Smartphone-Kamera eingespielt; abgemischt wurden die einzelnen Sequenzen von Tonmeister Sebastian Schubert aus Köln, fachmännisch zusammengeschnitten von Nicole Fleischer vom Bezirk Oberfranken. Der Verwaltungsleiter der Internationalen Musikbegegnungsstätte Haus Marteau, Dr. Ulrich Wirz, freut sich über die Initiative: „Wir waren natürlich unglücklich darüber, dass wir das Orchesterprojekt nach den vielen Vorarbeiten verschieben mussten. Jetzt können wir aus dem „Homeoffice“ eine kleine Videobotschaft in die Welt senden, die zeigen soll, dass sich die jungen Musikerinnen und Musiker durch die aktuellen Einschränkungen und im Speziellen auch die Absage der Arbeitsphase nicht entmutigen lassen.“ Dirigent Till Fabian Weser, im Hauptberuf Mitglied bei den Bamberger Symphoniker, entwarf die Idee, nahm die Abwicklung in die Hand und ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Wir erleben in diesen Zeiten weltweit viele virtuelle Orchester. Es ist in diesem Fall eines Jugendorchesters einfach besonders berührend zu sehen, mit welcher Leichtigkeit, Witz und auch Können die jungen Künstler, Kinder und Jugendlichen ans Werk gegangen sind.“

Das diesjährige Programm des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken wird übrigens im nächsten Jahr zu Ostern einstudiert. Till Fabian Weser freut sich schon darauf: „Auf die Probenarbeit und auf die Konzerte, wenn plötzlich kleine musikalische Wunder passieren, die keiner hat erahnen können.“

 

Das Video finden Sie online unter

YouTube: https://youtu.be/bN-ZJpl5qx8
Facebook: https://www.facebook.com/Jugendsymphonieorchester/


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