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Pressemitteilungen
Kultur
| 16. August 2023

Im Museum für bäuerliche

Arbeitsgeräte geht's rund

Lernwerkstatt des Bezirks Oberfranken kommt gut an und bringt Menschen jeden Alters ins Museum

Viele Kinder stehen in einer Gruppe beinander und zeigen den Daumen hoch in die Kamera. Auch zwei Männer und eine Frau sind dabei
Die Lernwerkstatt kommt an - Bezirkstagspräsident Henry Schramm (links hinten) überzeugte sich vor Ort von dem Angebot im Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in Bayreuth. (Foto: Florian Bergmann)

Menschen fürs Museum zu begeistern ist oft eine große Herausforderung. Der Bezirk Oberfranken sieht sich mit seinem Projekt „Lernwerkstatt“ im Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in Bayreuth auf einem sehr guten Weg, dies generationenübergreifend zu realisieren. Allein in diesem Jahr haben schon über 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den museumspädagogischen Angeboten im Rahmen von Workshops, Projekttagen oder Ferienprogrammen teilgenommen und ganz nebenbei Interessantes rund um das bäuerliche Leben und Arbeiten in vergangenen Zeiten erfahren.

Wenn es andernorts in den Schulferien in kleineren Museen eher ruhig wird, geht’s in der Lernwerkstatt im Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte des Bezirks Oberfranken richtig rund. Das Museum wird dann zu einem modernen Lernort für Kinder und Jugendliche. Anhand der Objekte im Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in Bayreuth haben die Mitarbeiter der Lernwerkstatt seit 2019 zeitgemäße museumspädagogische Module entwickelt. „Das Team unserer Lernwerkstatt hat in den vergangenen drei Jahren in innovativer Weise das Konzept eines traditionellen Heimatmuseums durch zukunftsweisende Themen und Ansätze erweitert“, berichtet Bezirkstagspräsident Henry Schramm. Nun werde zum Beispiel im Rahmen der Projekttage zu den Alltagskompetenzen regelmäßig mit Schulklassen eigene Butter hergestellt, Brot gebacken und im eigens angelegten Kräutergarten die Wirkung heimischer Heilkräuter erforscht.

Anfang 2023 wurde das Projekt unter dem Namen „Lernwerkstatt – gemeinsam stark!“ mit Fördermitteln der Oberfrankenstiftung und der Markgrafstiftung weiterentwickelt, damit die Programme und Aktionen einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden können. Unter diesem Gesichtspunkt haben sich bereits feste Kooperationen, zum Beispiel mit dem Ambulanten Beratungs- und Servicedienst der Diakonie Bayreuth und der Städtischen Bürgerbegegnungsstätte, gebildet. Nun partizipieren auch Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder Integrationsklassen der Berufsschule. „Seit Beginn des Lernwerkstatt-Projekts konnten wir mit einem zweiköpfigen Team zeigen, dass auch kleinere Museen die Chance haben, sich als generationenübergreifender Lernort und Treffpunkt zu etablieren. Unsere Programme sind schnell ausgebucht und es ergeben sich immer mehr Kooperationen – vermehrt mit sozialen Einrichtungen“, so Barbara Christoph, Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken.

In der Ausstellung des Museums für bäuerliche Arbeitsgeräte geht es häufig um alte Handwerkstechniken. Diese werden neuerdings in Workshops ausprobiert. Unter anderem wurde die Museumsschmiede wieder in Betrieb genommen und ein Flachsfeld angelegt. „Do-it-yourself-Projekte, wie etwa beim Schmieden oder Backen, stärken in der Gruppe das Wir-Gefühl und vermitteln den Teilnehmerinnen und Teilnehmern jeden Alters Alltagskompetenzen und machen die eigene Kreativität bewusst“, erklärt Christoph. Vor diesem Hintergrund bietet das Team der Lernwerkstatt auch regelmäßig Ferienprogramme zu Themen wie Gesundheit, Nachhaltigkeit und Ernährung an.

Das Projekt „Lernwerkstatt“ im Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in Bayreuth, in dem auch die KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken ihren Sitz hat, zeichnet sich durch einen modellhaften Ansatz aus. Durch eine umfassende Evaluation können Erkenntnisse gewonnen werden, die im Rahmen der Beratungstätigkeit der KulturServiceStelle an andere oberfränkische Museen weitergegeben werden.


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Bezirk Oberfranken
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